postheadericon Hilfspaket für Kitas geplant

Kitas in der Schweiz stehen derzeit vor einem grossen Problem: Der Bund hat die Kitas verpflichtet, geöffnet zu bleiben. Gleichzeitig sollen die meisten Kinder aber nicht mehr in die Kitas geschickt werden. Viele Eltern sorgen sich selbst um die Kinder, müssen aber dennoch die Kosten für den Krippenplatz übernehmen. Das sorgt bei Eltern für Ärger, einige drohten mit Kündigungen, heisst es im «Tagesanzeiger».

Die Krippen müssen allerdings trotzdem die Miet- und Lohnkosten stemmen. «Die Konsequenz der jetzigen Situation ist, dass viele Krippen schon während der Pandemie oder kurz danach in Konkurs gehen würden», fasst die Ex-Nationalrätin Rosmarie Quadranti (BDP/ZH) zusammen. Sie präsidiert den Kita-Verband Kibesuisse.

Gemäss «Tagi» will der Bund das Problem nun aber angehen. Im Raum stehen soll ein Corona-Hilfspaket von bis zu 300 Millionen Franken. Weitere 300 Millionen sollen von den Kantonen kommen. Das Hilfspaket soll gemäss «Tagi» am Freitag in der Bundesratssitzung besprochen werden. Das Bundesamt für Sozialversicherungen wollte sich nicht dazu äusssern.

 

Text von http://www.watson.ch

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